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Unser Tierheimleben
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| Nicht nur die vielen geschwächten und verschmutzten Wildvögel machen uns zu schaffen, nein, natürlich auch der Schnee. Mittlerweile wissen wir nicht mehr, wo wir den Schnee noch hin schaufeln sollen. Viele Hunde mögen nicht gerne spazieren gehen. Gerade für die älteren ist der Gang durch den hohen Schnee sehr mühsam. Eisern kommen aber unsere \"Gassigeher\" und kümmern sich um ihre Freunde. Da haben es die Katzen und Kleintiere besser, die sitzen im Warmen, schauen in den Schnee und sind glücklich, dass sie sich nicht draußen aufhalten müssen. Gestern rückte dann ein Trupp Handwerker an, um die Schneelast auf den Häusern zu verringern, nicht, dass im Tierheim ein Hundehaus zusammenbricht! Zum Teil lagen 80 cm Schnee auf dem Dach, nun liegt alles in den Hundeausläufen. Mit so viel Schnee könnten wir Iglus für die Hunde bauen, doch auch die Hunde sind froh, wenn sie sich in den Häusern in ihre warmen Körbchen zurück ziehen können. |
| Wir freuen uns, dass so viele Menschen an dem kalten Tag die warme Wohnung verlassen und uns im Tierheim besucht haben. Mit so einem starken Andrang hatten wir nicht gerechnet. Es war eine schöne Stimmung, viele Flohmarktartikel befinden sich nun in anderen Händen und so manches Tierheimtier hat nun die Chance, im Laufe der Woche ein neues Zuhause zu bekommen. Vielen Dank für die großartige Unterstützung. |
| Was für ein Jahresbeginn! Schnee, Eis, Kälte und das alles schon seit Wochen. Sehr viele Wildvögel kommen ins Tierheim, doch leider sind viele schon so entkräftet, dass sie trotz Zwangsernährung sterben. Nicht nur Fledermäuse, auch Igel sind aufgewacht, trotz der starken Kälte! Auch einige Katzen kommen in einem desolaten Zustand zu uns, sodass sie täglich Infusionen und Medikamente erhalten, trotzdem haben es nicht alle geschafft. Im alten Hundehaus schnellen die Heizkosten in die Höhe, trotzdem ist es nicht sehr warm, da macht sich die Leichtbauweise aus dem Jahre 1972 bemerkbar. Zu den vielen Tieren, die im Augenblick sehr arbeitsaufwendig sind, kommen dann die Erkrankungen der Mitarbeiter dazu. Zum Glück sind sie in 4-er Gruppen mit Grippe und Magen-Darmerkrankungen ausgefallen, nicht auszudenken, wenn alle auf einmal fort wären. Trotz der chaotischen Wetter- und Straßenverhältnisse sind die gesunden Mitarbeiter morgens zeitig im Tierheim. Auch die Vermittlung der Tiere, vor allem Katzen und Kleintiere, ist sehr erfreulich. Die Fliesenarbeiten in der Quarantänestation sind voll in Gang. Unsere Hausmeister sind nur noch am Schneeschippen, sie sehnen die Zeit des Rasenmähens herbei. Seminare, Treffen der Ehrenamtlichen, Besprechungen, alles wurde wegen des Wetters verschoben, das wird ja dann ein spannender Februar, bzw. März, wenn alle Termine nachgeholt werden. Der Flohmarkt wird am Sonntag, (07.02.) stattfinden, mal sehen, wie viele Besucher sich ins Tierheim \"verirren\". |


