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Mona | Drucken |

mona1-2.jpgmona1-4.jpg Mona kam im März 2005 ins Tierheim. 13 Jahre hatte sie mit ihrem Herrchen zusammen gelebt, doch als dieser verstarb, konnte niemand der älteren Hündin ein Zuhause geben. Mona hatte sich recht schnell im Heim eingelebt. Sie war zu allen Menschen freundlich und schmusig. Aufgrund ihres freundlichen Wesens wurde der Hund von den Gassigehern regelmäßig ausgeführt und verwöhnt. Doch Mona hatte ihr Herz bereits verschenkt, an die Tierpflegerin Andrea Schmidt. Auch Andrea schloss die Hündin in ihr Herz und nahm sie ab und zu in der Mittagspause mit nach Hause. Dort lag Mona glücklich im Garten und genoss "ihr Zuhause". Doch diese kurzen Ausflüge genügten ihr nicht. Eines Tages kam Mona beim Gassigehen mit einer ehrenamtlichen Ausführerin am Haus ihrer Tierpflegerin Andrea vorbei. Von dem Momant an beschloss sie, ihr Glück selber in die Pfote zu nehmen. Sie weigerte sich schlichtweg weiterzugehen und dann durfte sie bleiben.

Ihr Leben änderte sich schlagartig. Hunde und Katzen gehörten nun zu ihrer Familie, Frauchen, Herrchen, Tochter Linda, Oma, Opa, sie war in eine große Familie geraten. Mona übernahm viele Pflichten in dem Haushalt. Sie zog Katzenbabys auf, die sich gerne in das weiche flauschige Hundefell kuschelten. Sie hütete Schildkröten im Garten, sorgte bei der Hundbande, alles Rüden, für Zucht und Ordnung. Auch eine größere Tumoroperation überstand die alte Dame bravurös. Im Sommer hatte sie eine eigene Liege im Garten und genoss die sonnigen Tage, sie liebte das Autofahren sehr und die langen Spaziergänge. Am liebsten wanderte sie durch die Schrebergartenanlagen, war bei den meisten Gartenbesitzern bekannt und beliebt und erhielt oft Leckereien. Daher steuerte sie bei den Ausflügen immer wieder zu bestimmten Gärten. Nach vielen Jahren unternahm Andrea Schmidt auch einen Ausflug mit Mona in ihre alte Heimat. Nachbarn und Freunde des Vorbesitzers freuten sich sehr, Mona noch so fit zu sehen. Auch jetzt wußte Mona noch genau, wo die Schalen mit den Leckerlis standen. 

Mit zunehmenden Alter wurde Mona taub, die Spaziergänge immer kürzer. Mal eine Autotour zum Kanal und eine kleine Wegstrecke laufen, diese Abwechslungen genoss sie sehr. Das Aufstehen fiel ihr schwer, an manchen Tagen ging es besser, an anderen wieder schlechter. Drei wunderschöne und glückliche Jahre hat sie so noch verbringen dürfen, doch  dann ging Mona über die Regenbogenbrücke und ist nun wieder mit ihrem geliebten Herrchen zusammen.

Im Tierheim/Privatpflegeplatz von März 2005 bis März 2008, sie wurde 16 Jahre alt 

 
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