Bokel (Infos aus dem neuen Zuhause)

Hallo liebe Menschen, ich heiße Bokel - wie der Ort, in dem ich gefunden wurde. Und das ist meine Geschichte ... ich lief einer lieben Frau in eben diesem Ort zu und wurde von ihr kurz und liebevoll versorgt. Doch schnell merkte sie, dass ich eine Blasenentzündung hatte. Also brachte Sie mich ins Tierheim, damit ich gesund gepflegt werden konnte. Leider wurden hier noch „mehrere gesundheitliche Baustellen“ bei mir festgestellt ... und ich konnte nicht zurück zu ihr. Vermisst hat mich auch niemand. Und so war ich anfänglich natürlich geschockt. Tierheim? Ich? Oh nein! Mittlerweile geht es mir schon viel besser. Ein Tierheim ist gar nicht so schlecht. Hier bekomme ich endlich regelmäßig etwas zu futtern, darauf musste ich lange verzichten. Und hier kommen Menschen, die mir tatsächlich helfen wollen, damit ich mich wohler fühle. Ha! Also beschränke ich mich auf ein freundliches „Fauch” zur Begrüßung und lass mich dann doch gern von meinen Katzenstreichlern verwöhnen – zunächst mit einer kleinen Bürste und dann sogar mit der Hand – besonders gern an meinem schönen Katerkopf mag ich das Streicheln gern. Dabei schnurre ich dann sogar. Miau! Ich bin zwar noch kein Schmusekater, doch ich war bestimmt mal einer, bevor ich auf der Straße gelandet bin. Und ich glaub, ich werde auch wieder einer. Miau! Vielleicht bei Ihnen – ruhigen Menschen mit großem Herzen und etwas Geduld, damit ich wieder richtiges Vertrauen sammeln kann. Dazu ein Garten zum Stromern ... das wäre einfach zu schön und ich hoffe, es wird wahr. Bis bald, mit einem lieben Fauch, Ihr Boki-Bokel

August 2020:

Liebes Tierheim-Team, nach ein paar Wochen Funkstille möchte ich Ihnen von weiteren Fortschritten mit Bokel erzählen. Dass er Nachts viel spielt, hatte ich ja schon mal kurz mitgeteilt und ein kurzes Video dazu geschickt. Nachdem sein Futter jetzt seit ca. 2 Wochen, bis auf seine morgendlichen Medikamente, nur noch unten in der Küche für ihn verfügbar ist, kam er tatsächlich Nachmittags/Abends runter zum Fressen, auch wenn ich selber noch unten war und blieb tatsächlich auch einen Augenblick und kotrollierte, ob sein Spielzeug noch da war ? Sonst konnte er es fast nicht aushalten, mit mir im gleichen Raum zu sein; sobald er meinte ich schaue weg oder sehe ihn nicht, schwupps war er weg. Doch dann der Wendepunkt: seit letztem Samstag blieb er unten und ließ sich sogar zum ersten Mal von MIR zum Spielen animieren, z.t. keinen Meter von mir entfernt. Ich gestehe, ich war total geflasht, kam es doch von null auf gleich und total unerwartet. Da muss einer von vielen Knoten endlich geplatzt sein oder er genießt es langsam, von mir vielleicht doch ein bisschen verwöhnt zu werden ? Gestern Abend kam er sogar unmittelbar zum Fressen runter, nachdem ich ihn gerufen habe, auch zum ersten Mal. Also 2 Riesenschritte! Hier mal ein paar Fotos, die ich ja auch versprochen hatte: Gesundheitlich geht es ihm, soweit ich es beurteilen kann, hervorragend. Ab und zu hustet er mal ab, dies aber nicht gehäuft oder regelmäßig. Vom Fell her sieht er top aus und er riecht auch nicht. Charakterlich ist er einfach ein toller kleiner Kerl. Kein bisschen aggressiv oder launisch. Ganz im Gegenteil. Er fasziniert mich immerzu mit seiner Schläue, seinem monatelangem ausspähen meiner Gewohnheiten, sich so unauffällig wie ein Geist zu machen und soo neugierig zu sein. Ja, er misstraut der Hand und faucht sie an, kommt sie seiner Komfortzone zu nahe. Aber ich bin mir sehr sicher, dass diese Knoten auch irgendwann platzen. Das Tempo dazu bestimmt er selbst und dann wird er bestimmt ein Oberschmuser, könnte man zumindest vermuten, wenn man sieht, wie er mit den Kissen schmust J Auch die Möglichkeit zum Freigänger zu werden, ist durch sein wachsendes Vertrauen in denkbare Nähe gerückt. Danke, dass Sie dieses Tier nicht aufgegeben haben und danke, dass ich Bokel in Pflege nehmen durfte. Er hat es so verdient!

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Letzte Änderung am Montag, 03 August 2020 12:56

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