Leider vergessen viele Katzenhalter, wie gefährlich es sein kann, Kippfenster ohne einen Schutz zu öffnen. Manche Katzen wollen dann durch den Fensterspalt ins Freie und verunglücken.

www.kippfensterschutzsysteme.de

Hier ist ein interessanter Link zum Thema Giftköder, leider ja immer wieder ein aktuelles Thema.

 

Giftköder

Bei den sommerlichen Temperaturen wird nicht nur uns, sondern auch unseren Tieren schnell zu heiß. Ein paar einfache Regeln können ihnen aber die warme Jahreszeit erträglich machen.

Die Tiere brauchen schattige Plätze, an die sie sich zurückziehen können. Sommerfrische im Garten ist eine schöne Abwechselung für Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere. Ihr Freigehege muss jedoch immer im Schatten stehen. Auch eine sonnige Fensterbank ist nicht der richtige Standort für einen Vogelkäfig. Bedenken Sie, dass Zugluft für die Tiere, genauso wie für uns, gesundheitsschädigend ist. Tiere haben genauso wie wir im Sommer besonders viel Durst. Ein Napf mit frischem Wasser sollte deshalb immer zur freien Verfügung stehen.

Weil die meisten Tiere nicht schwitzen können, leiden sie besonders unter der Wärme. Hunde und Katzen verschaffen sich zum Beispiel durch Hecheln Abkühlung. Sie sollten die Spaziergänge mit Ihrem Hund am besten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen. Joggen, Radfahren und andere großen Anstrengungen sind tagsüber tabu. Erleichterung können Sie Ihrem Hund schaffen, indem Sie ihn von der Unterwolle befreien oder das Haarkleid kürzen.

Sollte der Hund einen Maulkorb benötigen, sollte dieser so beschaffen sein, dass der Hund ausreichend hecheln kann. Von einem Nylonmaulkorb wird dringend abgeraten.

Bussgeldkatalog

Liebe Hundehalter! Nördlich des Kanals, also Holtenau, Friedrichsort, Altenholz, Schilksee, Gettorf und mittlerweile auch im Kieler Stadtbereich  grassiert Zwingerhusten. Bitte passt auf eure Hunde auf. Vermeidet ein wenig Hundekontakte, die Übertragung ist meistens durch direkten Kontakt. Wenn euer Hund häufiger niest, oder würgt als ob er etwas verschluckt hat und weißen Auswurf hat, dann zügig zum Tierarzt zur Behandlung. Je schneller gehandelt wird, umso schneller ist der Hund wieder gesund. Der Schutz durch die Impfung ist leider nicht 100 %ig, also passt auf.

Einige Beispiele für den Hund:

Arthritis (akute Gelenkentzündung)

Bei der akuten Gelenkentzündung kommt es zu einem Gelenkerguss, wodurch eine schmerzhafte Gelenkschwellung entsteht. Dabei kann auch der Gelenkknorpel degenerieren.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Erhalt der Gelenk- und Muskelfunktionen, Kapsellockerung, Abtransport des Gelenkergusses, Erhalt des normalen Gelenkknorpels, Vermeidung einer Beugekontraktur der Gliedmaße.

Chronische Bronchitis

Bei der chronischen Bronchitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut, die die Bronchen auskleidet.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Auflockerung des zähen Bronchialsekrets, damit es durch den ausgelösten Hustenreiz aus den Bronchen hinausbefördert wird.
    Bandscheibenvorfall (Dackellähme, Discopathie)

Altersbedingter Bandscheibenschaden (Elastizitätsverlust) ab etwa dem 10. Lebensjahr. Rassebedingte Degeneration der Bandscheiben schon im Alter von 4 bis 6 Jahren, z. B. beim Dackel, Pekinesen, Spaniel, Pudel, Beagel. Die degenerierte Bandscheibe kann den Druck zwischen den einzelnen Wirbeln nicht mehr auffangen und platzen, wobei der Gallertkern austritt und auf das Rückenmark (Nerven) drückt. Dieser Zustand löst so heftige Schmerzen aus, dass sich die Rückenmuskeln stark verkrampfen, wodurch die Unbeweglichkeit der Wirbelsäule weiter verstärkt und der Druck auf die Bandscheibe erhöht wird. Nun drückt die Bandscheibe noch stärker gegen die Nerven - es entsteht ein Teufelskreis! Auch können Lähmungen in der Hinterhand (manchmal auch aller vier Gliedmaßen) auftreten.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Lockerung der verkrampfen Rückenmuskeln zur Entschmerzung. Dadurch wird der Druck von den Bandscheiben genommen, wodurch eine spontane Rückbildung des Bandscheibenvorfalls begünstigt wird. Entgegenwirken einer Atrophie (Rückbildung) und Bereithalten der gelähmten Muskeln für ihren eventuell später wieder möglichen Einsatz.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Betroffen sein können alle jungen Hunde grosser,schwerer Rassen, z. B. Deutscher Schäferhund, Boxer, Rotweiler, Berner-Sennenhund, Hovawart, Dogge, Bernhardiner, Mastiff, aber auch Spaniel und Pekinesen. Die Hüftegelenksdyspalie ist erblich bedingt und tritt erst während des Wachstums (ca. 4. bis 10. Lebensmonat) auf. Es handelt sich um Veränderungen des Hüftgelenks, wobei die Gelenkpfanne und der Oberschenkelkopf nicht mehr genau ineinander passen. Die HD ist unheilbar, muss aber nicht zwangsläufig zu Problemen führen. Das auslösendes Moment für Probleme bei dieser Krankheit sind häufig Trauma, Sturz, unglücklicher Sprung.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Die verkrampfte Hüftmuskulatur wird gelockert, um die Schmerzen zu beseitigen. Die Haltefunktion der Muskeln wird wieder hergestellt, die Gelenkmechanik verbessert, und es wird versucht, das Fortschreiten der Arthrose verzögern.
Lahmheiten

Die Ursache für Lahmheiten kann sehr vielfältig sein. Oftmals handelt es um Störungen in dem sonst perfekten Zusammenspiel von Muskulatur, Sehnen, Bändern und dem knöchernen Skelettsystem.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Hier richtet sich die Physiotherapie nach der jeweiligen Ursache der Lahmheit (Diagnose des Tierarztes). Das Ziel ist der normale Bewegungsablauf.
   

Lähmungen (Parese, Paralyse)

Durch eine Erkrankung des Nervensystems ist die Bewegungsmöglichkeit bestimmter Körperteile eingeschränkt oder unmöglich.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Stimulation des geschädigten Nervs wird zur Beschleunigung seiner Regeneration. Entgegenwirken einer Atrophie (Rückbildung) und Bereithalten der gelähmten Muskeln für ihren eventuell später wieder möglichen Einsatz. Bei wiederkehrendem Nervenimpuls wird die Arbeit des Muskels unterstützt und es folgt ein Muskeltraining.

Narben

Narben können zu Verwachsungen der Haut mit den darunterl iegenden Schichten führen. Sie neigen dazu, sich zusammenzuziehen, was gerade in Gelenknähe zu erheblichen Beeinträchtigungen der Bewegung führen kann.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Nach Absprache mit dem Tierarzt (frühestens drei Wochen nach der Narbenentstehung) wird die Narbe von den darunter liegenden Schichten gelöst, um die Muskelgleitfähigkeit wieder herzustellen. Dem Zusammenziehen der Narbe wird entgegengewirkt.

Operationen am Bewegungsapparat (nach Knochenbrüchen, Kreuzbandriss)

Zur Heilung bedarf es einer längerandauernden Ruhigstellung der Gliedmaße in einem (Gips-) Verband. Durch diese Ruhigstellung vernarben und atrophieren (Rückbildung) die Muskeln und an den Gelenken treten degenerative Veränderungen auf.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Die Heilung der noch im Verband befindlichen erkrankten Gliedmaße wird gefördert. Im Rücken und bei den anderen Gliedmaßen, die jetzt vermehrt Gewicht zu tragen haben, wird die Überbelastung ausgeglichen. Nach der Schienen-/Verbandsentfernung werden die Funktionen der vernarbten und geschwächten Muskeln sowie die Beweglichkeit und Stabilität der Gelenke wieder hergestellt, sodass die erkrankte Gliedmaße wieder normal belastet werden kann.

Schwimmer-Syndrom

Betroffen sind Welpen verschiedener Rassen zwischen 10 und 16 Tagen, manchmal bis zu vier bis fünf Wochen. Die Welpen können weder stehen noch laufen, liegen mit gegrätschten Vorder- und Hinterbeinen auf dem Bauch und machen rudernde Bewegungen. Es kommt bald zu nicht behebbaren Verformungen der Gliedmaßen und des Brustkorbes.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Bei rechtzeitiger Behandlung können die Gliedmaßen belastbar gemacht werden.

Verstopfung (Obstipation)

Verzögerte Kotentleerung.

Ziel der Tier-Physiotherapie nach der tierärztlichen Versorgung:

Bei fehlender Darmtätigkeit stimulierung der Darmtätigkeit. Bei Krämpfen Lockerung und Entspannung. Dauerhaft ist der Erfolg nur, wenn die Ursache (z. B. unregelmäßige Möglichkeit zum Kotabsatz, gestörte Darmflora, mangelnde Bewegung, falsche Ernährung) beseitigt wird!
Weitere Indikationen:

Altersbeschwerden

Arthrose

Beckenrotation

Durchblutungsstörung

Gelenkerkrankungen

Kniescheibenverrenkung

Kreislaufprobleme

Muskelrückbildung

Muskelfaserriss

Ödeme

Schwellungen

Schmerzen

Sehnen-/ Bändererkrankungen

Verrenkung/ Verstauchung

Zerrung
   

 

Gisela Selbach, Tier-Physiotherapeutin

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