Tierrecht

Hier ein interessanter Link zum Thema Tierrecht.

Und noch ein Link: 50 Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Thema Tierschutz und Recht.

Ratgeber

Im Winter sollte auf das Gassigehen nicht verzichtet werden. Gerade um Erkältungskrankheiten (bei Mensch und Hund) vorzubeugen, brauchen die Hunde auch zu dieser Jahrenszeit die Möglichkeit im Freien herumzutoben. Sie sind robust und halten Eis und Schnee gut aus, wenn ein paar Dinge beachtet werden.

-Bei Spaziergängen auf scharfkantigem Splitt oder Streusalz kann Verletzungen und ihren Folgen vorgebeugt werden, indem die Hundepfoten zuvor mit Balsam eingerieben oder mit einem Schutzspay eingesprüht werden, Dies verhindert, dass sie rissig oder spröde werden.

-Im Regelfall kommen Hunde mit Schnee und Eis zurecht. Bei  besonders empfindlichen Hunden oder Tieren mit bereits verletzten Pfoten können Schuhe aus wasserfestem Material gegen spitze Eisbrocken oder Splitt helfen. 

-Bei Rückkehr ins Warme: Salzreste oder Eisklumpen zwischen den Zehen und im Fell mit lauwarmen Wasser abwaschen und die Pfoten gründlich trocken reiben.

Es gab früher kaum gesetzliche Vorschriften, die die Hundehaltung betrafen. Nur in der Verordnung über das "Halten von Hunden im Freien" von 06.07.1974 wurde festgelegt, wie groß ein Hundezwinger sein muss und welche baulichen Voraussetzungen eingehalten werden müssen. Die Kettenhaltung ist verboten, der Hund darf aber an einer Laufvorrichtung gehalten werden und muss zusätzlich eine Stunde Auslauf erhalten. Seit 01.09.2001 ist die neue Tierschutz-Hundeverordnung in Kraft getreten.

Weiterlesen: Tierschutz-Hundeverordnung →

  • Bislang hatten wir ein Gesetz zur Abwehr von Gefahren, die von Hunden ausgehen, das sogenannte „Gefahrhundegesetz“! Vom 01. Januar 2016 gibt es ein neues Gesetz, das Hundegesetz. Gesetze lesen sich immer schwierig, daher möchten wir Ihnen das Wichtigste hier erläutern.
  • Alle Hundehalter müssen ihren Hund mit einem Chip kennzeichnen und eine Haftpflichtversicherung nachweisen. (Bei der Versicherungspflicht gibt es Ausnahmen)
  • Es gibt keine Rasselisten mehr! Waren vorher bestimmte Hunderassen und deren Mischlinge per se als gefährlich eingestuft, so sind jetzt erst einmal alle Hunde gleich und nicht gefährlich. Die bis 31.12.2015 aufgrund der Rasse eingestuften Hunde werden zum 01.01.2016 zurückgestuft.
  • Wie beim alten Gesetz können Hunde bei bestimmten Vorfällen als gefährlich eingestuft werden. Wenn ein Hund ein Tier beißt oder verletzt, wenn er wildert oder Tiere hetzt, wenn er Menschen in gefahrdrohender Weise anspringt oder beißt. In allen Fällen wird individuell, auch mit Hilfe von Fachleuten, entschieden, ob eine Einstufung vorgenommen wird.
  • Ist ein Hund eingestuft, so muss der Hundehalter eine behördliche Genehmigung haben. Wie beim alten Gesetz: pers. Eignung, polizeiliches Führungszeugnis, Versicherung und Chipkennzeichnung mussen so und so vorhanden sein, Sachkundenachweis bestehend aus einem Theorieteil und Praxisteil (Der Praxisteil ist neu). Der Hund muss einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden (Das blaue Halsband entfällt).
  • Ist ein Hund aufgrund eines Vorfalles eingestuft worden, so kann er 2 Jahre nach der Einstufung durch einen Wesenstest nachweisen, dass er durch entsprechende Erziehung nicht mehr gefährlich ist und wird dann zurück gestuft.
  • Das Hundegesetz ist ein Landesgesetz und gilt in ganz Schleswig-Holstein. Die Hundesteuer ist eine kommunale Abgabegebühr. Die Kommunen können jetzt entscheiden, ob sie auch den erhöhten Satz für “Gefahrhunde“ auf den normalen Satz heruntersetzen.
  • Mit Abschaffung der Rasselisten hat Schleswig-Holstein eines der modernsten Hundegesetze in Deutschland. Hoffen wir, dass die Hundehalter sorgfältig und achtsam mit ihren Hunden umgehen, sodass das Gesetz sich bewähren kann.
  • https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/3000/drucksache-18-3057.pdf

Der Welpe ist bei Ihnen eingezogen und nun möchten Sie ihm einen guten Start ins Hundeleben ermöglichen. Dazu gehört für Sie auch der Besuch in einer Hundeschule mit Welpenspielgruppe. Welpenspielgruppen haben unter anderem zum Ziel, dem jungen Hund Gelegenheit zu innerartigen Sozialkontakten zu geben, was für seine Wesensentwicklung enorm wichtig ist.

Weiterlesen: Wie finde ich die richtige Welpenspielgruppe? →

  • Immer mehr unsichere oder kaum erzogene Hunde landen verstört im Tierheim Uhlenkrog. Um die Vierbeiner vor Stress zu schützen, wird das Hundehaus ab 01.01.16 für Besucher vollständig geschlossen.
  • Fast alle Hunde sind durch die Besucher hochgradig gestresst: sie bellen und das Bellen eines Hundes überträgt sich auf die anderen, bis fast alle laut sind. Der Adrenalinspiegel von Tierheim-Hunden ist messbar erhöht.
  • Besucher stellen sich vor die Gittertüren und geben den Hunden Befehle, dies führt bei den Vierbeinern zu Irritationen und Frustrationen.
  • Manche Besucher nutzen den Gang in das Hundehaus als Freizeit-Beschäftigung ohne ein Tier übernehmen zu wollen. Dies führt immer wieder zu Fütterungen. Gerade bei verdauungssensiblen Hunden verursacht dies immer wieder Probleme
  • Die Tierpflegerinnen stellen nach langen Besuchstagen bei sensiblen Hunden stressbedingten Durchfall oder Erbrechen fest. Einige zeigen ihre Reaktion darauf nicht sofort. Sie leiden leise und nehmen immer mehr ab - trotz erhöhter Futtergaben bleiben sie dünn. Dies sind nachweisliche Stressreaktionen, weil solche abgemagerten Hunde nach einer Vermittlung zur Ruhe kamen und wieder ihr Normalgewicht annahmen. Hierauf muss der Tierschutz reagieren!

Die Hunde präsentierten sich im Hundehaus sehr ungünstig. Selbst liebe, freundliche Hunde schreckten durch dieses stressbedingte Verhalten interessierte Menschen ab. Immer wieder warten nette, verträgliche Hunde lange auf eine Vermittlung, weil sie im Hundehaus an der Gittertür ein für sie untypisches, stressbedingtes Verhalten zeigen. Steckbriefe an den großen Außenzwingern informieren zukünftig über die Hunde im Auslauf. Individuelle Beratungsgespräche finden zwischen Interessenten und dem Personal statt und dann werden die in Frage kommenden Hunde einzeln vorgeführt.

Wir erhoffen uns durch diese Maßnahmen eine schnellere und bessere Vermittlung für unsere Hunde.

Seit einigen Jahren gibt es neue Gesetze für das Halten von Hunden, in Schleswig-Holstein zum Beispiel das Gefahrhundegesetz. Fakt ist, dass in vielen Situationen jeder Hund als „Gefährlich“ eingestuft werden kann, in die meisten Situationen schlittert der Hund hinein, weil er nicht erzogen wurde. Er springt Menschen an, er knurrt, schnappt oder beißt, er hetzt oder wildert, …

Weiterlesen: Wie finde ich die richtige Hundeschule? →

Notfall-Flyer

Notfall-Flyer 2014

Aktuelles Tierheimheft

Tierheimheft Nr.53

Ständige Sponsoren

mediahof.jpg

tng.jpg

to-huus-in-kiel.jpg

So erreichen Sie uns

Tierheim Kiel
Uhlenkrog 190, 24109 Kiel

Notruf: 0178 - 52 54 640
(07:00 - 21:00 Uhr)

Telefon: 0431 - 52 54 64

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

An-/Abmelden